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09.11.2015

Bürgerschaftliches Engagement als ehrenamtliche rechtliche Betreuer

Mit einer groß angelegten Plakataktion warben die vier Dortmunder Betreuungsvereine auf U-Bahnhöfen im Innenstadtbereich für ehrenamtliche Dienste.

„Haben Sie etwas Zeit für uns?“

„Haben Sie Lust auf ein ungewöhnliches Ehrenamt?

„Wollen Sie Menschen in ihrem Alltag mit einer rechtlichen Betreuung unterstützen?“

Mit diesen Fragen an die Dortmunder Bevölkerung machten die vier Dortmunder Betreuungsvereine: der SkF – Sozialdienst kath. Frauen Dortmund e.V., der SKM – Kath. Verein für soziale Dienste in Dortmund e.V., der Betreuungsverein Lebenshilfe Dortmund e.V. sowie der Betreuungsverein des Zentrums für Gehörlosenkultur Dortmund e.V., in den vergangenen Wochen auf sich aufmerksam. Auf Dortmunder U-Bahnhöfen im Innenstadtbereich wurde mit einer groß angelegten Plakataktion bei den Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern für das bürgerschaftliche Engagement des „ehrenamtlichen rechtlichen Betreuers“ geworben.

Die Unterstützung durch einen rechtlichen Betreuer ist dann erforderlich, wenn eine volljährige Person „auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht mehr in der Lage ist, ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise zu erledigen“ (§1896 BGB). Zu den seelisch behinderten Menschen zählen beispielsweise auch diejenigen, die im Alter an einer Demenzerkrankung leiden und in ihren geistigen Fähigkeiten zunehmend eingeschränkt sind. Sie brauchen neben pflegerischen Hilfen auch Jemanden, der ihre rechtlichen Interessen wahrnimmt.

Ehrenamtliche Betreuer unterstützen hilfsbedürftige Menschen bei der Regelung ihrer Angelegenheiten. Diese Unterstützung kann sich konkret in der Führung eines Arztgesprächs, dem Stellen eines Antrags auf Sozialleistungen oder in der Verwaltung eines Girokontos ausdrücken. Durch Einfühlungsvermögen und Lebenserfahrung kann ein Betreuer den oft eintönigen Alltag eines hilfsbedürftigen Menschen abwechslungsreicher gestalten. 

Mit der Plakataktion wollen die Dortmunder Betreuungsvereine zwei Ziele erreichen. Zum einen suchen sie Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, einen Menschen in seinem Alltag durch eine rechtliche Betreuung zu unterstützen. Zum anderen wollen sie alle, die bereits als ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen im Einsatz sind, auf ihr umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot hinweisen.

Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an der Übernahme einer rechtlichen Betreuung haben, können sich an die Beratungsstelle B●I●S●S oder an einen der Dortmunder Betreuungsvereine wenden. In einem persönlichen Gespräch werden erste Informationen gegeben, individuelle Fragen beantwortet sowie gegenseitige Erwartungen abgeklärt.  Ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern in Dortmund bieten die Dortmunder Betreuungsvereine in ihrer gemeinsamen Beratungsstelle B●I●S●S das Angebot umfassender persönlicher Beratung durch ein Team von Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen.

Kontakt:

B● I● S● S, Beratungs-, Informations- und Service –Stelle für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie Bevollmächtige
Propsteihof 10, 44137 Dortmund
Tel. 0231 – 1848/331
www.Biss-dortmund.de

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag u. Freitag von 9 – 12 Uhr
Mittwoch von 10 – 12 Uhr sowie Donnerstag von 14 – 17 Uhr

Ansprechpartner der Dortmunder Betreuungsvereine:

Hildegard Drywa, SkF - Sozialdienst kath. Frauen Dortmund e.V.

Elisabeth Ewerth, SKM - Kath. Verein für soziale Dienste in Dortmund e.V.

Gregor Rüberg, Betreuungsverein Lebenshilfe Dortmund e.V.

Lutz Bittner, Betreuungsverein Zentrum für Gehörlosenkultur Dortmund e.V.



Kontakt

KSD-Dortmund
Propsteihof 10
44137 Dortmund
Tel.: 02 31 / 1 84 83 51
Fax: 02 31 / 1 84 83 50
E-Mail: info(at)ksd-dortmund.de

 

 
 

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